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Klimabilanz 2018: Umweltbundesamt legt erste detaillierte Schätzung vor

In Deutschland wurden 2018 insgesamt 865,6 Mio. Tonnen Treibhausgase freigesetzt - rund 41 Millionen Tonnen oder 4,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

Rinder auf einer Weide
© Edler von Rabenstein - stock.adobe.com

Damit wurde nach vier Jahren Stagnation erstmals wieder eine nennenswerte Reduzierung im Vergleich zum Vorjahr erreicht.

Von den insgesamt 41 Millionen Tonnen Minderung entfielen rund 14 Millionen Tonnen CO2 auf die Energiewirtschaft (4,5 Prozent Senkung). Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien nahm 2018 zu, die aus sämtlichen fossilen Energieträgern ging zurück - unter anderem aufgrund der Stilllegung von Kraftwerken.

In der Landwirtschaft sanken die Treibhausgasemissionen um 4,1 Prozent. Die treibenden Größen sind abnehmende Tierzahlen (Rinder -2,9 Prozent, Schweine -4,1 Prozent). Der Mineraldüngereinsatz (-9,8 Prozent) ging in Folge der Anwendung der neuen gesetzlichen Regelungen und klimatisch bedingt zurück. Auch die witterungsbedingten Ernteausfälle wirkten emissionsmindernd.

Zur Genauigkeit der Daten

Die Ergebnisse sind erste Detailschätzungen, also eine mit entsprechenden Unsicherheiten verbundene Prognose. Die vollständigen offiziellen Inventardaten zu den Treibhausgasemissionen in Deutschland für das Jahr 2018 veröffentlicht das Umweltbundesamt zum 15. Januar 2020 mit der Übermittlung an die Europäische Kommission.

Weitere Informationen

Klimabilanz 2018: 4,5 Prozent weniger Treibhausgasemissionen

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