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Klimawandel und Klimaschutz im Agrarbereich

Klimaänderungen

Mit dem Klimawandel sind vor allem höhere Temperaturen (Anstieg der mittleren globalen bodennahen Temperatur von 1906 bis 2005 um 0,74 Grad Celsius) verbunden, wobei die größten Zunahmen in höheren Breitengraden und größeren Höhenlagen zu beobachten sind. Sie gehen mit zeitlich und regional veränderten Temperatur- und Niederschlagsverteilungen einher.

Hinzu kommen höhere CO2(Kohlenstoffdioxid)-Gehalte (Zunahme der globalen CO2-Konzentration in der Atmosphäre von 280 parts per million (ppm) auf über 380 ppm) der Atmosphäre und steigende Meeresspiegel (Anstieg des mittleren globalen Meeresspiegels im 20. Jahrhundert um etwa 17 cm). Für Land- und Forstwirtschaft besonders bedeutsam ist auch die Zunahme von Extremereignissen wie Hitze- und Dürreperioden sowie Sturm-, Starkregen und Hagelereignissen.

Für die Beschreibung zukünftiger Entwicklungen werden Projektionen verwandt, die maßgeblich davon abhängen, welche Emissionsszenarien zu Grunde gelegt werden. Während es für das Jahr 2100 eine Vielzahl von Prognosen für die kommenden globalen Entwicklungen gibt, bleiben sie sehr lückenhaft für kurz- und mittelfristige sowie für regionale Aussagen. Für Deutschland ist insbesondere von Bedeutung, dass leichte Zunahmen der mittleren Jahresniederschläge für West- und Süddeutschland und leichte Abnahmen für Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen bei zunehmenden Niederschlägen in den Wintermonaten in allen Bundesländern erwartet werden. Demgegenüber gelten Temperaturanstiege für ganz Deutschland als sehr wahrscheinlich.

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